“Ich musste meine Ausbildung unterbrechen um zur Schule zu gehen” – Albert Einstein

Wer kennt das nicht? Bis wir etwa 8 Jahre alt sind, sind wir Genies. Mit mehr Potential, als wir jemals verwirklichen können. Mit mehr Ideen, als wir jemand realisieren können. Mit Energie und Freude und großen Vision. Wir wollen die Welt retten und wir können es da auch (noch).

Und dann?

Dann quetschen wir uns durch das Schulsystem, machen “Ausbildungen”, in stressigen Gruppengefügen, ungesunden Peer-Groups und noch ungesünderen “Authoritätspersonen” um uns auf die “Realität” vorzubereiten. Lernen tun wir dabei ziemlcih wenig, oder woran erinnerst du dich noch aus der Schulzeit? Im Idealfall an eine gute Begleitung nach deinen Begabungen und Interessen, wir an meinen Chemielehrer, der mein Interesse wecken konnte. 90% meines “gelernten” Wissens habe ich jedoch vergessen, denn das hat mich zu diesem Zeitpunkt herzlich wenig gejuckt und somit kaum neurologische Spuren hinterlassen. Die 10% die mich faszinierten werde ich allerdings nie wieder vergessen und das meiste habe ich ohenhin außerhalb der Schule gelernt. Angewandt, relevant und mit Begeisterung. Mit Freunden, im Wald, aus Büchern, deren Figuren mich bewegt haben, mit interessanten Menschen und aus purem Wissensdurst. Denn so funktioniert Lernen:

Natürliches Lernen & Mentoring

Die Zutaten für gelungenes Lernen kennen wir alle, sie sind uns – wie die 10 Gebote – ins Herz geschrieben und jedeR spürt wenn sich etwa gut, rein und richtig anfühlt und das ist es dann auch. Meist gehören dazu Neugierde, Relevanz & Flow, also du Lust am Erfolgserlebnis, die Wichtigkeit des erlangten Wissens für den Moment und das individuelle richtige Zeitmaß – von ganz langsam & entspannt bis hin zu flott und energiegeladen. Natürliches Lernen folgt nämlich keinem Plan und keinem Schema, es hält sich nicht an Wochentage oder Schulzeiten. In den Ferien habe ich immer noch mehr gelernt als im ganzen Semester, denn da konnten Wälder erkundet werden, ganze Gebiete erobert werden, Tiere entdeckt und Pflanzen gepflückt werden bis mein Bruder und ich zur Dämmerung wieder zu Hause unsere Erlebnisse erzählen konnten, die stets auf offene Ohren trafen.

Denn Lauschen ist das inhärente Drehmoment in der natürlichen Begleitung. Die schönsten Kindheitserinnerungen sind jene, die erzählt wurden. Immer und immer wieder, bis heute. So werden Emotionen zu Lernerfahrungen, lassen sich einordnen, vertiefen und beachten. Bekommen Wert und Bedeutung und können integriert werden.

Das ist nicht nur für Kinder von immensem Wert. Auch heute noch sind meine Eltern, mit Ihrer innewohnenden Grundqualität des Zuhörens, Nachfragens & Interesses, meine größten Mentoren und Wegbegleiter, auch wenn wir oft auch unterschiediche Werte & Maßstäbe haben.

Neugierige Offenheit

Einen Menschen zu begleiten funktioniert einfach am Besten in Achtsamkeit, Respekt & Lauschen. Und die besten Instrumente dafür kennst du: Fragen. Offene Fragen. Herzliche Fragen. Weniger Wie? oder Wann? Und mehr Warum? Was? Weshalb? Wofür? und vor allem ganz viel: WOW! Das ist das ganze “Geheimnis”.

Wenn Du noch mehr Inspirationen erfahren willst, oder dich dür die Diplomlehrgänge mit gelebtem natürlichen Mentoring interessierst, melde Dich hier oder in der grünen Box unter dem Artikel an und Du erfährst von allen Terminen!

Learn on, Patricia