Nie wieder Farben kaufen – In weniger als 3 Minuten hast du den Clou heraus.

Wichtigste Zutat: bunte Pflanzenteile

Ein Blick in den Kühlschrank oder ein Spaziergang reichen um das wichtigste Ausgangsmittel für unser Vorhaben zu finden. Naturfarben können nämlich aus vielen verschiedenen Quellen kommen.

Aus:

  • Pflanzensäften
  • Gewürzen
  • Nussschalen
  • Holzstücken
  • Blättern
  • Blüten
  • Früchten
  • oder gar aus einer humanen Quelle…

Beispielsweise sind das

  • Erdbeeren
  • rote Paprika
  • Kurkuma Wurzel (frisch oder als Pulver aus dem Gewürzschrank) – die wird ja sogar “Gelbwurz” genannt
  • Himbeeren
  • Spinat
  • Zwiebelschalen rot oder gelb
  • Rote Beete
  • Rotkraut
  • Löwenzahnblüten
  • Birkenblätter
  • Walnussschalen
  • Karotten
  • Blut (allerdings nur geringe Mengen aus der eigenen Fingerspitze bitte 😉 )
  • und viele mehr

Farben sind das Lächeln der Natur und Blumen sind ihr Lachen. James Henry Leigh Hunt

 

Und dann gehts los:

Bei Ausgangsstoffen mit hohem Wasseranteil wie saftige Himbeeren, rote Rüben oder Karotten kann man nur durch quetschen, reiben oder drücken die Farbe herauslösen. Achtet bloß darauf dass ihr es nicht zermatscht, also nicht mixen oder pürieren, sonst verschimmelt euer Kunstwerk wegen dem organischen Anteil. Frische Himbeeren oder rote Rüben könnt ihr in ein bisschen Wasser einweichen und dann in einem Sieb abtropfen lassen, gefrorene Himbeeren verlieren von alleine viel Saft. Und die Karotten könnt ihr zuvor fein reiben.

Bei Ausgangsmaterialien mit geringem Wasseranteil wie Blätter, Blüten, Gewürze oder Schalen verwendet ihr ebenso Wasser als Lösungsmittel. Kocht Paprika, Kurkuma, Spinat, Zwiebelschalen, Rotkraut, Blätter oder Blüten einfach kurz in wenig Wasser auf und…

 

Voilà Fertig!

Auf auf in die Küche, da findet sich bestimmt etwas Buntes zum Malen, und leg los – Deine Kreativität kennt keine Grenzen

Am besten ihr verwendet die Farben dann gleich frisch, die Haltbarkeit ist sehr unterschiedlich und mit einem Tropfen Teebaumöl zwar ein bisschen zu verlängern aber halt nicht bis in alle Ewigkeit.

Als Malgrund sind saugende Materialien wie Papier oder Pappe am Besten geeignet, nach dem Malen wellt es sich zwar durch den Trocknungsvorgang aber nach ein paar Tagen unter einem Telefonbuch habt ihr wieder aalglatte Kunstwerke.

Ich finde an Naturfarben so faszinierend dass sie so zart sind, so charismatisch.Dass sie dafür nicht 100% lichtecht sind und verblassen können ist für mich eine charmante Eigenschaft. Eben jedes Mal neu und in steter Veränderung. Wie das Leben.

Ein herzliches *DANKE* and dieser Stelle an meine liebe Freundin EveLyn, in deren ZauberGarten in der Steiermark vor ein paar Jahren die ersten Naturfarben-Experimente unser Herz dermaßen erfreut haben sodass wir hochmotiviert umgehend das Label BiRKENWEiSS gegründet haben unter dem es in Zukunft Naturfarben geben kann*

Bis dahin und überhaupt: Viel Freude beim Extrahieren und Malen!

Alles Gute, Patricia,

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