Es ist wieder soweit…

Die dunklen Tage sind gezählt, denn ab dem 21. Dezember werden die Nächte wieder kürzer und die Tage länger. Im Buch von Isabella Farkasch über die Raunächte, das ich am Ende des Artikels noch genauer vorstelle habe ich zu diesen besonderen Tagen & Nächten ganz tolle Inspirationen gefunden von denen ich euch meine 3 Highlights hier verrate.

 

Was und wann sind die Raunächte?

Die Raunächte bezeichnen die Zeit “zwischen den Jahren“: besondere 12 Nächte denen seit jeher magische Kraft nachgesagt wird, weil die Schleier zwischen den Welten hier besonders dünn sind und die Kommunikation mit Naturwesen aber auch zwischen unserem Kopf & Herz leichter & klarer funktioniert und daher gut zur Innenschau geeignet ist.

Auch astronomisch trennen das alte Mondjahr und das “neue” Sonnenjahr nämlich genau 11 Tage & 12 Nächte. Nach der Umstellung vom lunaren Mond-Naturkalender vor etwa 3000 Jahren bis zum Julianischen solaren Sonnen-Kalender vor etwa 2000 Jahren wurden diese Tage nämlich zwar auf die 12 Monate aufgeteilt, trotz dem Update mittels des päpstlich angeordneten”Gregorianischen” Kalenders im 16. Jahrhundert, bleibt der 11-tägige Unterschied zwischen den Sonnen-& Mondrhythmen aber weiterhin bestehen.

Seither und auch durch die Verteufelung der alten Naturrituale im Mittelalter gibt es viel Verwirrung um die “richtigen” Tage & Nächte und in verschiedenen Quellen beginnen sowohl die Raunächte als auch die Sonnwendnacht öfters ein bisschen früher, oder (noch häufiger) später. Das liegt zumeist an der Verwechslung mit unserem aktuellen Zeitbegriff an dem die Nacht auf den Tag folgt, wohingegen in früheren Zeiten die Nacht als Beginn des Tages gesehen wurde. Die von Isabella Farkasch in Ihrem Buch angewandte Zählung ist eine der am Besten belegten Zeiteinteilungen, erhebt hier aber weder den Anspruch auf absolute “Richtigkeit” oder “Wirksamkeit” denn meine Devise lautet stets: Freude & Freiheit vor Regeln & Grenzen – mach es lieber mit Freude und Hingabe an einem beliebigen Tag als mit Zwang und schlechter Laune zu einem festgelegten Zeitpunkt.

Dieses Jahr fällt übrigens der letzte Vollmond 2016 auf den 14. Dezember, vielleicht hast du so noch mehr Lust diese Zeit für dich zu nutzen und dich schon eine Woche zuvor auf die dunklen Nächte einzustimmen.

Und auch in den Wild Women Wisdom Zirkeln widmen wir uns regelmäßig dem Thema “wild dreams“, den Träumen und ihrer Verwirklichung. Klick hier für Infos & Anmeldung: www.wildwomenweekends.com oder auf den Kalender oben.

 

1.) Wintersonnwende am 21. Dezember

Gleich ist es wieder soweit: Die Tage werden länger und die Nächte kürzer: die Sonne nimmt ihren tiefsten Punkt ein um schon Tags darauf unsere hellen Stunden wieder zu verlängern und uns wieder mit mehr Vitamin D zu versorgen. Bevor der Frühling aber wirklich kommt, nimm dir diese einmalige “Nacht” im Jahr für deine Erkenntnis.

Die Nacht auf den 21. Dezember und der darauffolgende Tag liegen nach dem keltischen Jahreskreis nämlich in der “Nacht des Jahres” weshalb der ganze Tag als Nacht betrachtet wird. Isabella Farkasch nennt diese Nacht in Ihrem Buch auch die Nullte Raunacht, was ich nach einem inspirierenden Gespräch mit meiner lieben Freundin Manuela von www.insinnen.com über die Zahl Null als essentiellen Bestandteil der Zahlenreihe für Balance und das reine Potential, nun doppelt so schön finde.

Astronomisch findet 2016 auch der tiefste Sonnenstand wirklich direkt am 21. Dezember um 11:44 Uhr statt, auch da halte ich es wie oben erwähnt persönlich aber nicht so genau und empfinde es eher als Zeitfenster in dem ich es jedes Jahr genieße ein Feuer zu entzünden, ob mit Kerzen, im Kamin oder Garten und Rückschau zu halten über das vergangene Jahr, mich über die schönen Erinnerungen zu freuen, Frieden zu finden mit dem was mir schwergefallen ist und mich zu erinnern wie wertvoll jeder Moment lebendiger Wahrhaftigkeit ist. ♥

 

2.) Die Raunächte

Auch wenn manche Quellen die Raunächte an die Wintersonnwende anschließen: Traditionellerweise beginnen Sie dann in der Nacht von 24. auf 25. Dezember bis zum 5. Jänner – Der darauf folgende 13. Tag, also der 6. Januar gilt als Orakeltag für das gesamte kommende Jahr.

Ab dann gilt volkstümlich: jede Nacht steht magisch für einen Monat im kommenden Jahr: Die erste Nacht für den Januar, die zweite für den Februar usw. Seit Jahren führe ich in diesen Tagen ganz besonders gern ein Traumtagebuch in dem ich meine Träume und die ersten Gedanken des Tages notiere – sie sind uns gute Wegweiser aus unserem Unbewussten.

Wer faul ist kann sich übrigens wohl auch auf 4 Tage beschränken, in einigen alten Aufzeichnungen werden nämlich die Nächte auf den 21. Dezember, auf den 25. Dezember, auf dem 1. Januar und 6. Januar genannt wie ich in Isabellas Buch erfahren habe. Diese 4 stehen dann wohl symbolisch für die 4 Jahreszeiten.

 

3.) Dein Jahreswechsel

In der 7. Raunacht, zum Jahreswechsel, in der Nacht von 31. Dezember auf den 1. Januar kennst du bestimmt bereits viele Rituale die Glück bringen oder die Zukunft weissagen sollen – Bleigiessen, rote Unterwäsche tragen – verrate uns deine Geheimnisse doch in den Kommentaren – verkehrt im Bett schlafen; worauf hast du in dieser Nacht wirklich Lust?

Ist es mit Freunden auszugehen und zu feiern bis das neue Jahr da ist oder bevorzugst du lieber die stillen Feste, mit dir oder im Kreise deiner Liebsten? Denk daran:

Zeit ist kostbar und es geht um DEIN Leben! Wähle bewusst wie du deine Tage & Nächte verbringen willst und: Genieße den Moment dann in vollen Zügen!

 

Das Buch: Raunächte von Isabella Farkasch

Raunächte Die genannten Inspirationen habe ich zum größten Teil aus dem einzigartigen Buch meiner Kollegin Isabella Farkasch von www.creativelife.at.

Klick hier um zum Buch zukommen: Raunächte. Wenn du noch ein Weihnachtsgeschenk oder eine gute Lektüre für die Feiertage suchst, mein Tipp, klick dich durch und geniesse Ihre Geschichte “Die wilden Weiber” auf dieser Lesung auf Youtube von ihr:

 

 

Genieße diese dunklen, kalten Tage also und wisse, dass es schon bald wieder heller wird..

Und wenn du auch so ein “wildes Weib” in dir fühlst, schau auch mal bei den Wild Women Weekends vorbei…

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