Die Sonnenblume

Helianthus annuus

Die Sonnenblume kennt wirklich jedeR, aber kennst du auch alle ihre Anwendungen?

Sonnenblumenkerne

Die Sonnenblumenkerne, verstecken sich ja eng geschichtet unter dem inneren gelben Röhrenblütenkreis und lassen sich ernten in dem der Blütenkopf geerntet und die Kerne freigelegt werden – wenn die Blüte erst kurz vor dem Verblühen ist kannst du die Kerne sogar noch mit der Schale essen, die ist dann noch ganz weich. Allerdings eignen sich diese Kerne dann nicht für den Wintervorrat denn sie werden rasch dünn und hart und haben erst wenig Keimkraft. Für den Vorrat ernte erst den verblühten Blütenkopf wenn er braun ist. Dann haben die Kerne schon ihre typische harte Schale die du aber leicht mit einem sanften Querbiss aufbekommst und den leckeren Samen geniessen kannst, der alle essentiellen Aminosäuren enthält und so lecker schmeckt – ob als Pesto, im Müsli oder Salat.

 

Das aus den Kernen gewonnenen Sonnenblumenöl, kennt ja auch jedeR, es wird in der Küche genutzt, in der Kosmetikherstellung und sogar für Biodiesel verwendet.

Sonnenblumentee

Ein weiterer Genuß und ein besonderes Geheimnis versteckt sich allerdings auch in den äußeren Zungenblüten, die Anfang September geerntet und getrocknet einen leckeren und belebenden “blonden Tee” abgeben oder eine würzige Zutat in einem frischen Spätsommersalat sind. Die darin enthaltenen Wirkstoffe stärken die Abwehrkraft, helfen gegen Verdauungsstörungen und bringen Sonne in ein winterliches Gemüt. Der Geschmack ist sehr zart aber die Wirkung bringt die innere Sonne auch physiologisch wieder zum Strahlen, fast so wie eine Tasse Johanniskrauttee, nur nicht so stark fruchtbarkeitsfördernd – der Sonnenblumentee macht eher majestetisch-mutig und ist so die perfekte Begleitung an einem kühlen, tristen Tag an dem man gerne einen starken & sanftmutigen Komplizen an der Seite hat.

Mythen & Märchen

Aus Mexico kommend kam die Sonnenblume bereits im 16. Jahrhundert zu uns nach Europa und zeigt ihre majestetische Schönheit seither jedem der Augen dafür hat sie zu sehen. So steht sie auch symbolisch für Kraft, Stärke, Schönheit und Fröhlichkeit. Ihre Zuwendung zur Sonne, nennet man Heliotropismus, wobei aus eigenen Beobachtungen dieser Heliotropismus bei mir im Garten ab Mittags nachlässt, aber vielleicht habe ich ja eine faule Sonnenblumenfamilie 🙂

Das Märchen das ich bei der letzten Kräuterwanderung dazu erzählt habe, hat leider eine etwas eigenartige Moral (die Prinzession darf den Prinzen nicht ansehen), daher werde ich es hier nicht wiederholen, sobald mir ein besseres Ende einfällt werde ich es auch jedenfalls wissen lassen, ich mache aktuell ohnehin eine Fortbildung im Bereich Storytelling.

Die vorletzte offene Kräuterwanderung 2015

Wenn du noch mehr über Kräuter und wilde Pflanzen wissen willst, komm zu einer der 2 letzten offenen Kräuterwanderungen in diesem Jahr, am 5. September und 3. Oktober – da gibts wie immer viel wissenswertes rund um die wilde Natur und eine leckere Jause – melde dich sofort unter office@villanatura.at an, ich freue mich auf dein Kommen!

 

Und wenn Du wie erwähnt noch mehr Inspirationen über Wildkräuter oder Dich erfahren willst, melde Dich auch hier oder in der grünen Box unter dem Artikel an und Du erfährst von all meinen Angeboten: weitere Kräuterwanderungen in den warmen Monaten , Naturkosmetik Workshops, Wildkräuterkochkurse und viel mehr sowie eine naturverbundenes Inspirationsposter und ein e-Book zum Gratisdownload!
 

Lies weitere Artikel zum Thema: